Stirnholz-Unikate – handgefertigte Schneidebretter als Einzelstücke
Ein Stirnholz-Unikat ist ein Schneidebrett, das es genau einmal gibt. Jedes Brett entsteht aus einer eigenen Kombination edler Hölzer – Nussbaum, Ahorn, Zebrano, Kirsche oder Mahagoni –, die von Hand verleimt, mehrfach geschliffen und mit lebensmittelechtem Öl behandelt wird. Erhältlich in den Größen L (50 × 40 cm) und XL (60 × 40 cm). Ist ein Muster verkauft, wird es nicht noch einmal gebaut. Gefertigt in unserer Werkstatt im Märkischen Kreis, Versand kostenfrei.

Was ein Unikat von einem Serienbrett unterscheidet
Bei unseren Serienbrettern stehen Aufbau und Maserung vorher fest – jedes Exemplar gleicht dem nächsten. Ein Unikat entsteht umgekehrt: Wir suchen Hölzer aus, die farblich und in der Zeichnung zusammenpassen, und entwerfen das Muster direkt am Werktisch. Kein Entwurf wird ein zweites Mal gebaut. Was auf den Produktfotos zu sehen ist, ist genau das Brett, das geliefert wird – mit den Astbildern, Farbverläufen und Fugen, die dieses eine Stück ausmachen. Verkauft ist verkauft: Wir bauen kein Unikat nach, auch nicht auf Wunsch. Wer ein bestimmtes Muster in einer anderen Größe möchte, bekommt eine Sonderanfertigung – und die ist dann wieder ein eigenes Einzelstück.

Die Hölzer unserer Unikate
Für unsere Einzelstücke verwenden wir fünf Hölzer, die sich in Farbe und Zeichnung deutlich unterscheiden. Nussbaum bringt dunkle Schokoladentöne, Ahorn ein fast weißes Gegenstück, Zebrano die namensgebende Streifung, Kirsche einen warmen Rotton, der über die Jahre nachdunkelt, und Mahagoni eine tiefe, gleichmäßige Färbung. Alle fünf sind harte Laubhölzer und damit alltagstauglich. Verarbeitet werden sie im Stirnholzverfahren, also quer zur Faser: Die Klinge trifft auf die Faserenden statt auf die Längsseite. Das schont die Schneide, und Schnittspuren schließen sich mit der Zeit wieder. Welche Hölzer in einem Brett stecken, steht bei jedem Einzelstück in der Produktbeschreibung.

So entsteht ein Stirnholz-Unikat
Am Anfang steht der Zuschnitt: Aus getrockneten Bohlen sägen wir Leisten, verleimen sie zu einem Block und schneiden diesen quer zur Faser in Scheiben. Die Scheiben werden gedreht, neu sortiert und ein zweites Mal verleimt – daraus entsteht das Schachbrett- oder Wellenmuster. Danach wird das Brett plangehobelt, in mehreren Durchgängen geschliffen, die Kanten gefast und die Oberfläche mit lebensmittelechtem Öl behandelt. Bis ein Unikat fertig ist, vergehen mehrere Tage, weil zwischen Verleimungen und Ölschichten jeweils Trocknungszeit liegt. Gefertigt wird alles in unserer eigenen Werkstatt im Märkischen Kreis – nichts wird zugekauft oder weitervermittelt.

Pflege deines Unikats
Ein Stirnholz-Unikat wird von Hand gespült, nie in der Spülmaschine – stehende Nässe und Hitze lassen die Verleimungen arbeiten. Nach dem Abwaschen aufrecht hinstellen oder abtrocknen, damit keine Feuchtigkeit auf einer Seite stehen bleibt. Alle vier bis sechs Wochen ölen, bei täglicher Nutzung öfter: Öl auftragen, einziehen lassen, Überschuss abwischen. Als Faustregel gilt – wenn Wasser nicht mehr abperlt, sondern einzieht, ist es Zeit. Wird die Oberfläche mit den Jahren rau oder bekommt tiefe Kerben, lässt sie sich abschleifen und neu ölen. Ein gut gepflegtes Brett hält Jahrzehnte.

Für wen sich ein Unikat lohnt
Ein Unikat ist die richtige Wahl, wenn das Brett nicht nur benutzt, sondern auch gesehen werden soll – auf der Arbeitsplatte, beim Servieren, als Blickfang in einer offenen Küche. Wer viel kocht, profitiert zusätzlich von der Fläche: Auf 50 × 40 cm lässt sich ein ganzes Menü vorbereiten, ohne zwischendurch abzuräumen. Und weil jedes Stück nur einmal existiert, sind unsere Unikate ein häufiges Hochzeits- und Einzugsgeschenk. Wer schlicht ein robustes Arbeitsbrett sucht, fährt mit unseren Serienbrettern aus Eiche oder Nussbaum günstiger – handwerklich können die genau dasselbe.
Häufige Fragen zu unseren Unikaten
Bei einem Unikat legen wir Holzarten und Muster für jedes Brett einzeln fest, statt einen festen Aufbau zu wiederholen. Zwei Bretter aus derselben Holzkombination sehen deshalb trotzdem unterschiedlich aus – Maserung, Astbilder und Farbverläufe lassen sich nicht reproduzieren. Jedes Muster wird genau einmal gebaut und danach nicht wieder aufgelegt.
Nein. Ist ein Einzelstück verkauft, bauen wir es nicht noch einmal – das ist der Kern dieser Kategorie. Wir fertigen aber Sonderanfertigungen in ähnlicher Holzkombination und Größe. Das Ergebnis ist dann wieder ein eigenständiges Einzelstück und sieht anders aus als das Original. Anfragen dazu gehen an info@woodwork-nrw.de.
Nussbaum, Ahorn, Zebrano, Kirsche und Mahagoni, meist in Kombination. Welche Hölzer in einem bestimmten Brett stecken, steht in der jeweiligen Produktbeschreibung. Alle fünf sind harte Laubhölzer und für den täglichen Küchengebrauch geeignet.
Weil sich der Aufwand nicht auf eine Stückzahl verteilt: Das Muster wird jedes Mal neu entworfen, die Hölzer einzeln ausgesucht und aufeinander abgestimmt, und beim Verleimen gibt es keine eingespielte Routine. Dazu kommen die Materialkosten – Zebrano und Mahagoni sind deutlich teurer als Eiche. Unsere Serienbretter beginnen bei knapp 100 Euro, die Unikate liegen im mittleren bis oberen dreistelligen Bereich.
Ja. Jedes Unikat wird einzeln fotografiert, und geliefert wird genau dieses Stück – mit den Astbildern, Fugen und Farbverläufen, die auf den Bildern zu sehen sind. Bei unseren Serienbrettern zeigen die Fotos dagegen ein Beispielexemplar, weil dort jedes Brett gleich aufgebaut ist. Sonderanfertigungen nach Maß sind ebenfalls möglich – schreib uns dazu an info@woodwork-nrw.de.







